Forstliches Umweltmonitoring - Waldmonitoring und Umweltvorsorge

Aufnahme von Ozon-Schadsymptomen (Assessment of ozone damage symptoms)

Deutliche Ozonschadsymptome mit Schatteneffekt an der Blattbasis

Seit Sommer 2001 werden an allen Level II-Flächen des fostlichen Umweltmonitorings an den im Zuge der Nährelemetüberwachung gewonnenen Zweigproben Nadeln und Blätter aus der Lichtkrone der Bäume im Hinblick auf Schadsymptome, die auf Ozoneinwirkungen hindeuten, begutachtet. Zusätzlich werden an drei Standorten (Neuhäusel, Merzalben, Schaidt) auch die sichtbaren Ozonschäden an der Bodenvegetation (krautige Pflanzen, Sträucher und Jungpflanzen der Waldbäume) auf LESS-Flächen (Light exposed sampling sites) erhoben. 

Bei der Bonitierung der Nadeln und Blätter erfolgt zunächst eine erste Begutachtung mit dem bloßen Auge oder einer Handlupe. Sind Symptome zu erkennen, die auf eine mögliche Ozoneinwirkung hindeuten, erfolgt eine eingehende Untersuchung mit Binokular und Mikroskop im Labor.  An Laubbäumen, Kiefern und krautigen Pflanzen wurden in Jahren mit hoher Ozonbelastung (z.B. 2003) Ozonschadsymptome festgestellt.

Weitere Links

Forstl. Umweltmonitoring -Forschung an Dauerbeobachtungsflächen- Ozonschadsymptome

Kontakt

Hans-Werner Schröck, hans-werner.schroeck(at)wald-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-122