(Fuel wood small scale district heating Kehlbach)

Ziel der Untersuchung war, die Möglichkeiten einer Holzhackschnitzel-Nahwärme für das Dorf im Hintertaunus auszuloten. Zu diesem Zweck untersucht der Autor vergleichend zu neuen dezentralen Ölheizungen zwei Nahwärmevarianten mit unterschiedlichen Ansschlussquoten und unterschiedlichen Heizzentralenstandorten. Die Nahwärme müsste bis zu 1.200 kWth. leisten, 50 % davon als Holzgrundlast. Die Anschlussdichte würde bei bis zu 1.250 kWhth. / m * a liegen und die Gesamtwärmelieferung bei bis zu 3.500 MWhth. / a. Dies würde einem Verbrauch von maximal 1.000 t Holzhackschnitzel entsprechen.
Eine Holznahwärme würde gegenüber den Ölheizungen bis zu 550 t CO2 im Jahr einsparen. Bei einem Ölpreis von 60 ct / l ist eine Holznahwärme mit 100 % Anschlussquote am günstigsten (12,8 ct / kWh) und ein mit 50 % Anschlussquote am teuersten (18,2 ct / kWh). Bei 90 ct / l Öl sind die Ölheizungen fast so teuer wie eine Holznahwärme mit niedriger Anschlussquote (17 ct / kWh).

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Dr. Stefan Seegmüllerstefan.seegmueller(at)wald-rlp.de, Tel.: 49-6306-911-127