Ziel der Studie war, ein Energieversorgungskonzept für Kirchweiler zu erstellen. Zu diesem Zweck hat der Autor die Wirtschaftlichkeit der bestehenden Ölheizungen mit neuen dezentralen und zentralen Heizungen auf erneuerbarer und fossiler Basis mit und ohne Solarthermie verglichen.
Kirchweiler braucht jährlich ca. 5.680 MWhth. bei einer Leistung von 2.500 kWth.. Die Solarthermie wurde so ausgelegt, dass sie mit 9 m² je Haus auch der Heizungsunterstützung dienen kann. Die dezentralen Heizungen wurde für ein Beispielhaus mit einem Jahreswärmebedarf von 27.000 kWhth. und einer Leistung von 14 kWth.. entworfen. Für eine Nahwärme bräuchte Kirchweiler ca. 5.500 m Wärmeleitungen, die bei einem Wärmeabsatz von ca. 1.000 kWhth. / m * a KfW-förderfähig wären. Biogasanlagen würden so ausgelegt, dass sie den Wärmebedarf zur Warmwasserbereitung ganzjährig decken können, um stromgeführt betrieben werden zu können. In diesem Falle würde die Mittellast durch eine Holzheizung und die Spitzenlast durch eine Ölheizung abgedeckt.
Die bestehenden Ölheizungen sind mit einem Wärmepreis von ca. 8 ct / kWhth. wegen des niedrigen Ölpreises derzeit am wirtschaftlichsten. Eine Trockenfermentations-Biogasanlage wird dann konkurrenzfähig, wenn sie kostenlos Landschaftspflegematerial verwerten kann. Eine Scheitholzheizung ist für solche Nutzer interessant, die das Brennholz selbst bereitstellen können.

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Dr. Stefan Seegmüller, stefan.seegmueller(at)wald-rlp.de, Tel.: 46-6306-911-127