Die Befahrung von Waldböden mit schweren Forstmaschinen führen zu einer starken mechanischen Bodenbelastung. Auf den locker gelagerten Waldböden kann dies zu nachhaltigen Bodenverdichtungen mit erheblichen negativen Effekten auf wichtige Bodenfunktionen wie Wasseraufnahme- und -speicherfähigkeit, Durchwurzelung und Bodenbelüftung führen.
Um eine bodenschonende Waldbewirtschaftung zu gewährleisten, darf die Befahrung ausschließlich auf dauerhaft festgelegten Rückegassen erfolgen. Damit wird ein Großteil der Fläche vor einer mechanischen Belastung geschützt. Mit zusätzlichen technischen Hilfsmitteln wie z.B. Boogie-Bändern kann die Bodenbelastung reduziert werden.
Auf mehreren Versuchsflächen der FAWF wird die natürliche Regeneration von Waldböden nach Befahrungsschäden begleitet. Die älteste Fläche wurde im Pfälzer Wald 1989 angelegt. In Kooperation mit der Universität Trier werden die Flächen in definierten Intervallen bodenphysikalisch und bodenmechanisch untersucht.