Flechten sind ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität der Waldökosysteme. Weiterhin liefern Sie Informationen über Zustand und mögliche Störungen des Systems. Da Flechten ihren Gas- und Stoffaustausch nicht regulieren können, sind sie wechselnden Umwelteinflüssen besonders ausgesetzt und reagieren aufgrund ihres Aufbaus aus Algen und Pilzen sehr sensibel auf Umweltveränderungen.

Untersuchungen der Flechtenvegetation wurden 1986/87 und 1994/95 an den stehenden Bäumen bis ca. 2m Höhe durchgeführt. Aufgrund der vielfach starken Lichtabhängigkeit der Flechten wurde das Verfahren ab 1998 umgestellt. Die Erfassung der Flechten erfolgt ab diesem Zeitraum am gesamten Baum, getrennt nach Stammfuß (bis ca. 2,5m) und Kronenraum. Aus Kostengründen können diese Erhebungen nur im Rahmen von Durchforstungen, d.h. an liegenden Bäumen, durchgeführt werden.

Download: John & Schröck 2001: (Flechten im Kronen- und Stammbereich geschlossener Waldbestände in Rheinland-Pfalz, Methodik und Ergebnisse). (PDF 106 KB)

Als Ergebnisse werden für die einzelnen Dauerbeobachtungsflächen die aktuellsten Artenlisten dargestellt. (Zugang über Karte auf der Ebene „Forschung an Dauerbeobachtungsflächen“).

Ansprechpartner
Hans Werner Schröck, Email: hans-werner.schroeck(at)wald-rlp.de,Telefon: +49-6131-884 268 122