Wald und Wild - Ökologische Waldentwicklung

Monitoring der Grünbrücke A6 am Wattenheimerwald (Monitoring oft the wildlife crossing A6 on Wattenheim-Forest)

Sicht auf die Grünbrücke "Wattenheimer Wald" 2011

Hintergrund

Ende 2011 wurde die Grünbrücke „Wattenheimer Wald“, die zwischen der Anschlussstelle Enkenbach-Alsenborn und Wattenheim im nördlichen Pfälzerwald über die Autobahn 6 führt, fertig gestellt. Die Zuständigkeit der Bauarbeiten lag beim Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM). 
Um die Funktionstüchtigkeit dieser Maßnahmen zu überprüfen, sollte mittels Kameraüberwachung und Spurensuche auf Sandstreifen die Querungsereignisse von Wildtieren dokumentiert werden.
Die FAWF erhielt den Auftrag diese Monitoringaufgaben zu koordinieren, durchzuführen und auszuwerten.

Ergebnisse

Bei den Säugetieren konnten in der Zeit von Oktober bis Dezember 2011 50 Querungen hautsächlich von Fuchs und Marder dokumentiert werden. Bei einer querenden Katze könnte es sich um eine Wildkatze gehandelt haben. Durch Abspuraktionen gelang der Nachweis von Rot- und Rehwildspuren im Sockel- und Randbereich der Brücke. Die anthropogene Präsenz war in der Zeit von Oktober bis Dezember teils durch noch laufende Bauarbeiten, teils durch zahlreiche Neugierige extrem hoch. Seit April 2012 wird das Standartmonitoring durch vier Fotofallen an den Sockelbereichen der Brücke und zwei Wildkatzen-Lockstöcke ergänzt.   

English Summary

Background:

In October 2011 the wildlife crossing „Wattenheimer Wald”, which is passing the freeway 6 between Enkenbach-Alsenborn and Wattenheim in the north part of the Palatinate-Forest, was finished. To check the functionality of the wildlife crossing, the middle part of the bridge was monitored by remote camera trap. Besides a sand track on the top of the wildlife crossing was searched for animal and human tracks. The FAWF realize and evaluate that monitoring in order of the Federal State Office for Mobility in Kaiserslautern.

   
Results: 

In the time of October until December 2011 we noted 50 crosses wildlife-crossings. The main users were red foxes and martens. It is possible that a crossing cat was been a wildcat (felis silvestris silvestris). Two wild boars were using the bridge. If they also crossed it is still unclear. Moreover it has been found tracks from roe deer and red deer in the edge area of the wildlife crossing. The number of non target users (humans and dogs) was due to ongoing constructions on the bridge and passengers high. In 2012 the monitoring will be supplemented with photo traps on the edge area of the wildlife crossing and lure sticks for identifying crossing wildcats.  

Kontakt

Mara Sandrini, mara.sandrini(at)wald-rlp.de, Tel.: 49-6306-911-162