Wald und Wild - Ökologische Waldentwicklung

Was macht der Feldhase im Pfälzerwald (How do the hares jump in the woods?)

Im Wald sind Hasen auf kleine vergraste Freiflächen angewiesen

Im März 2011 startete neue Pilotstudie zum Raumnutzungsverhalten von „Waldhasen“ im Pfälzerwald. Eine ausführliche Literaturstudie und Gespräche mit anderen Wissenschaftlern bestätigten, dass bisher europaweit noch kaum Daten zum Raumnutzungsverhalten von Feldhasen in einem zusammenhängenden großen Waldgebiet vorliegen. Andererseits zeigten Scheinwerferzählungen und Verbissaufnahmen in den Jahren 2010 bis 2012 im Wildforschungsge¬biet „Pfälzerwald“, als auch die Beobachtungen von Jägern und Förstern, dass Feldhasen ganzjährig in diesem großen Waldgebiet vorkommen. Um die Ökologie von Hasen im Wald besser zu verstehen, sollen einige Tiere gefangen, besendert und anschließend mittels Telemetrie geortet werden. Zum Fangen der Hasen kamen unter anderem beköderte Drahtkastenfallen zum Einsatz. Trotz belegten Hasenvorkommens an den Fallenstandorten und der neugierigen Begutachtung der Fallen durch die Hasen, konnte jedoch bisher mit dieser Methode noch kein Hase gefangen werden. Eine zurzeit getestete  Methode ist der Fang mit selbstgebauten Fanggattern.

English Summary

In March 2011 we have started a pilot study about the habitat use of European hares in the Palatinate Forest. After a detailed literature study and some interviews with other scientists we came to the conclusion that we have still little knowledge of European hares in big coherent forests. On the other hand spotlight counts, browsing records and reports of local hunters of the last years indicate for the Palatinate Forest a stable forest-dwelling population. To study habitat use pattern of forest hares in more detail we want to capture and radio-tack some individuals. But probably due to low population density capture success has been low so far.

Weitere Links

Präsentation "About the ecology of European Brown Hares (Lepus europaeus) in forests – a pilotstudy in the Palatinate Forest, southwest Germany" (PDF; 2,12 MB)

Kontakt

Sarah Schindeldecker, sarah.schindeldecker(at)wald-rlp.de, Tel.: 49-6306-911-162