Ökonomie der Waldnutzung - Nachhaltige Waldbewirtschaftung

Ellagtannine im rheinland-pfälzischen Eichenholz (Ellagtannins in rhenish-palatine oak wood)

Alteichen in Eppenbrunn

Ziel der Untersuchung war, die Ellagtannine im Eichenholz entlang der Stammachse und bestandsweise zu charakterisieren. Zu diesem Zweck hat die TU München eine Ellagtannin-HPLC-UV- und –TOF-MS-Methode etabliert und Holzextrakte aus dem Eichenbestand neben der Dauerbeobachtungsfläche 403 in Treis-Brodenbach analysiert. Im Holz waren durchschnittlich 19,07 µmol Castalagin und Vescalagin / g FG. Die beiden Substanzen sind die bedeutendsten hydrolisierbaren Eichentannine. Im Holz war mehr Vescalagin als Castalagin. Zwischen den Proben vom Stammfuß und vom Kronenansatz der untersuchten Eichenstämme gab es keine systematischen Gehaltsunterschiede der beiden Substanzen. Bestandsweise variierten die Castalgin- und Vescalagingehalte im Eichenholz um 23 bis 30 %. Der chemische Fingerabdruck unter 1.800 Da wies auf eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung der Holzextrakte vom Stammfuß und vom Kronenansatz hin.

English Summary

The objective of this study was to characterize the ellagitannins in oakwood along the trunk of single trees and on a standlevel.

Weitere Links

Charakterisierung der Ellagtannine im Holz (PDF; 223 K B)

Kontakt

Dr. Stefan Seegmüller, stefan.seegmueller(at)wald-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-127