Forstliches Umweltmonitoring - Waldmonitoring und Umweltvorsorge

Erfassung der Bodiversität an BZE/Level I-Flächen incl. Totholz und Bodenvegetation als Kohlenstoff- und Nährstoffspeicher (Biodiversity at BZE/Level I-plots as well as deadwood and ground vegetation as carbon and nutrian storage )

Hoher Totholzanteil in aufgelichtetem Fichtenbestand

Naturnähe, Bestandesstruktur, Baumartenvielfalt, Totholzanteil und Bodenvegetation sind wesentliche Aspekte zur Erfassung der Biodiversität in Wäldern. Als Teil des Forstlichen Umweltmonitorings erfolgten hierzu Aufnahmen an den 165 Rasterpunkten der Waldbodenzustandserhebung (BZE). Ziel ist, die Daten der Bodenzustandserhebung gezielt mit Informationen zur Biodiversität und zur Kohlenstoff- und Nährstoffspeicherung zu ergänzen. 

Da die Bodenvegetation als bedeutsames Kompartiment der Waldökosysteme zum Trockensubstanz- und Elementvorrat der Wälder beitragen kann und ihr eine erhebliche Bedeutung für den Nährstoffkreislauf der Ökosysteme zukommt, wird neben dem Artenspektrum die prozentuale Deckung für die einzelnen Schichten und die Sprosslänge zur Kalkulation der Elementvorräte ermittelt.
Die Untersuchungen wurden z.T. durch die EU im Programm forest focus /Biosoil Bereich Biodiv gefördert.


Veröffentlichungen:
Bolte, A.: Biomasse- und Elementvorräte der Bodenvegetation auf Flächen des Forstlichen Umweltmonitorings in Rheinland-Pfalz; Berichte des Forschungszentrums Waldökosysteme, Reihe B, Bd. 72, 2006. 

Block, J. & Gauer, J.: Waldbodenzustand in Rheinland-Pfalz. Mitteilungen aus der Forschungsanstalt für Waldökolgie und Forstwirtschaft Nr. 70/12, S. 96 ff und S. 153 ff

Kontakt

Hans-Werner Schröck, hans-werner.schroeck(at)wald-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-122