Waldnaturschutz - Ökologische Waldentwicklung

Anwendung der Linien-Intersekt-Stichprobe zur Aufnahme von liegendem Holz (Application of the Line-Intersect-Sampling for detecting coarse woody debris)

Wie viel Totholz ist vorhanden und wie sieht die räumliche Verteilung aus? Mit der Linien-Intersekt-Stichprobe wurde eine vielversprechende Stichprobenmethode zur großflächigen Aufnahme von liegendem Totholz weiter entwickelt. Darauf aufbauend ist es Ziel, liegendes Totholz in repräsentativen Landschaftsausschnitten des Biosphärenreservates zu erheben. Einerseits sollen die aktuellen Totholzmengen und -qualitäten (Baumart, Zersetzungsgrad, Stärke) erfasst werden, andererseits sind die Daten aber auch eine Grundlage für die langfristige Beobachtung der Totholzentwicklung in den verschiedenen Zonen. Nicht zuletzt wird das Projekt Empfehlungen für die zuverlässige Aufnahme von liegendem Totholz in Landschaftsausschnitten geben. Mit Blick darauf könnte das Verfahren eine breite Anwendung finden, z.B. im Rahmen des Monitoring in Natura 2000 Gebieten oder auf Ökokontoflächen.

Repräsentativ für die Kernzone und für die Pflege- bzw. Entwicklungszone sollen auf je ca. 2000 ha großen Landschaftsausschnitten Kennzahlen für das liegende Totholz erfasst werden. Für die Kernzone bietet sich die Gesamtfläche der Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter" mit 2403 ha an, für die Pflege- bzw. Entwicklungszone wurde eine ähnlich große, in räumlicher Nähe liegende Fläche ausgewählt.

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Kontakt

Dr. Ulrich Matthes, ulrich.matthes(at)klimawandel-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-153