Waldnaturschutz - Ökologische Waldentwicklung

Monitoring von Waldquellen im Biosphärenreservat Pfälzerwald (Monitoring of forest wells in the bisophere reserve Pfälzerwald)

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Die Reinhaltung des Trinkwassers ist eine der vordringlichsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Der Schutz der Gewässer und der Wassereinzugsgebiete ist wichtiger Bestandteil dieser Aufgaben. Wälder sind für den Grund- und Trinkwasserschutz von zentraler Bedeutung.

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald wurden für ein umfassendes Umwelt-Monitoring umfangreiche faunistische, vegetationskundliche und physikalisch-chemische Untersuchungen an 30, auf die drei Zonen (Kern-, Pflege- und Entwicklungszone) des Reservats verteilte Waldquellen durchgeführt.

Es konnte festgestellt werden, dass die faunistische und floristische Arten- und Biozönosenzusammensetzung in den untersuchten Bereichen stark von der Acidität des Quellwassers abhängig ist. Diese ist wiederum abhängig von der Lage der Quelle im Hang; gerade Oberhangquellen sind von einer Versauerung betroffen, mitunter auch beeinflusst durch die jeweilige Bestockung im Quelleinzugsbereich. Aus faunistischer Sicht entscheidend für die ökologische Funktionsfähigkeit und die Lebensgemeinschaften einer Quelle sind allerdings Morphologie und Substrat- bzw. Kleinhabitattypen in ihrer speziellen Kombination. Aus vegetationskundlicher Sicht stellt die Versauerung einen die Struktur überlagernden Faktor dar. Eine Abhängigkeit von der Zonierung des Biosphärenreservats ließ sich bislang bei keiner der durchgeführten Teiluntersuchungen erkennen.

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Dr. Ulrich Matthes, ulrich.matthes(at)klimawandel-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-153