Standort und Boden - Waldmonitoring und Umweltvorsorge

Umbau von Fichte und Buche (Transformation of spruce stands to beeches)

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Die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes im Wald, insbesondere im Hinblick auf seine vielfältigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen, kann nur in stabilen, elastisch reagierenden Waldökosystemen gewährleistet werden. Daher müssen gerade in säurebelasteten Waldökosystemen Waldböden restauriert werden, um ihre Funktion als Säurepuffer, Nährstoffspeicher und Wasserfilter aufrechzuerhalten, bzw. wiederherzustellen. Das Konzept einer in ökosystemare Prozesse eingebundener Waldbodenrestauration über den Umbau von Auflagehumusformen in Mineralbodenhumus und über die Verteilung von Basen durch die Wurzel- und Blattstreu von in Nadelholzbeständen eingebrachten Laubbäumen wird in zwei Versuchsanlagen, im Südlichen Pfälzerwald (Forstamt Wasgau) und in der Westlichen Hocheifel (Forstamt Hillesheim) überprüft. 

 

Veröffentlichungen

Schüler, G. (Hrsg.), [Autorenkollektiv] (2009): Der vergeichende Kompensationsversuch mit verschiedenen Puffersubstanzen zur Minderung der Auswirkungen Luftschadstoffeinträgen in Waldökosystemen - Zwischenergebnisse aus den Versuchsjahren 1988-1991 -. Mitteilung Nr. 21/2009 der FAWF Rheinland-Pfalz

Kontakt

Dr. habil. Gebhard Schüler, gebhard.schueler(at)wald-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-113