Standort und Boden - Waldmonitoring und Umweltvorsorge

Mechanisierte Pflanzverfahren mit alternativen Bodenrestaurationstechniken (Methods of mechanised planting combined with alternative soil restoration technologies)

.

In Eifel und Hunsrück waren besonders Nadelwälder auf basenarmen, flachgründigen, skelettreichen und häufig verdichteten, staunassen Böden aus Solifluktionsschuttdecken bzw. Fließerden von den verheerenden Sturmereignissen der Jahre 1990 betroffen. Ein Großteil der Wiederaufforstung von Windwurfflächen und Kahlschlägen erfolgte seinerzeit durch den Einsatz großer Maschinen. Diese sollten durch bodenvorbereitende Lockerungs- und Kalkungsmaßnahmen den leicht durchwurzelbaren Bodenraum vergrößern und die Nährstoffsituation verbessern. Angestrebt wurde eine Erhöhung der Anwuchsrate durch verstärkte initiale Wurzelentwicklung, eine langfristig tieferreichende Verankerung der Bäume im Boden und damit eine Verbesserung der Standsicherheit ebenso wie der Standortproduktivität.
Die Bodenbearbeitung im Wald - auch zur Kulturvorbereitung - ist allerdings heftig umstritten. Daher werden in diesem Projekt die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der Baggerpflanzung, einer Streifenfräse, einer flächig arbeitenden Fräse und einer plätzeweisen Bodenlockerung und -kalkung untersucht.

(in Zusammenarbeit mit der Univ. Trier, Bodenkunde, Prof. Dr. Schröder) 

Kontakt

Dr. habil. Gebhard Schüler, gebhard.schueler(at)wald-rlp.de, Tel.: +49-6131-884-268-113